Name: Vanessa-Marie Starker; Jahrgang 97 (und damit derzeit wohl das Küken in der Runde). Offiziell heiße ich Vanessa-Marie – werde aber oft nur Vanessa genannt.
Was bisher geschah:
- Studium Literatur- und Geschichtswissenschaft (ersteres bis zum Master, letzteres Bachelor)
- Selbstständigkeit als freiberufliche Lektorin seit 2019
früher Mittelalter- und Fantasy-Fan, seit der Pandemie aber eine dezente Obsession für Science-Fiction entwickelt
- Mitglied im SFCD und DSFP seit Anfang 2024
SciFi und ich:
- Erste (bewusste) Auseinandersetzungen mit dem Genre seit ca. 5 Jahren
- Begonnen mit dem Warhammer-Universum, dann die Videospiele Fallout und Cyberpunk – ich kam also vor allem über Pen&Paper- und Videorollenspiele zum Genre, dann aber auch über Filme wie Event Horizon oder Die Farbe aus dem All, also überwiegend Horror-Sci-Fi-Crossover
- Literarisch erste bewusste Berührungspunkte über Stanislav Lem (Robotermärchen) und Dmitri Glukhovsky (Futu.re); anschließend auch Arno Schmidt (Die Gelehrtenrepublik) und J.G. Ballard (Crash, Concrete Island, High-Rise, u. a.)
Aktueller Stand:
- Schreibe meine Doktorarbeit über J.G. Ballards »urban Trilogy« und arbeite an der stagnierten Gegenwart, die sich – so meine Theorie – als Zukunftsmodell neben Dystopie und Utopie situiert (quod esset demonstrandum …)
- Beschäftige mich dadurch mit einigen Theorien, die besonders in der Science-Fiction ihre literarischen Umsetzungen finden (Fotografietheorie, Medientheorie, Dromologie, Technikphilosophie, Wahrnehmungsphilosophien – Simulation-und-Realitäts-Diskurse, Prothesentheorie,…)
- Spezialisiere mich im Lektorat neben Horror und Thriller langsam auf Science-Fiction
- Sammle und lese privat bewusst Science-Fiction (alt und neu); weswegen ich auch in den Verein und in das Komitee eingetreten bin
- In den nächsten Semestern möchte ich im Fachbereich Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt Seminare geben – unter anderem mit SciFi-Bezügen oder direkt SciFi-Texten.
Worauf es mir bei Geschichten ankommt:
- Logik: Der Text muss in sich stimmig sein, sollte keine Logiklücken aufweisen oder diese durch fadenscheinige Erklärungen übertünchen; geschichtliche, technische, historische Bezüge
sollten korrekt sein (hier schließe ich auch den Weltenbau mit ein)
- Figuren: dreidimensionale Figuren; sie müssen Tiefe und Charakter haben und das Potenzial zur Identifikation
- Sprache und Form: Eine gute Idee reicht nicht aus, sie muss auch gut erzählt werden; Erzählstil muss zum Inhalt passen und kohärent sein (aber auch zur Textart – sprich KG oder Roman – passen), Perspektiven sollten eingehalten (oder Brüche bewusst eingesetzt) werden
Grundsätzlich gelten für mich drei Dinge:
- Die Geschichte muss mich catchen – Neugier, Emotion wie Mitgefühl o. ä. erzeugen und mich zum Lesen motivieren – und überzeugen; erst danach achte ich auf die weiteren Punkte und wäge so eine Nominierung ab.
- Originalität ist für mich ein sekundärer Aspekt, da ich als »Frischling« im Genre bei weitem (noch) nicht genug kenne, um eben diese bewerten zu können.
- Werk und Autor voneinander zu trennen, ist für mich in der Bewertung selbstverständlich – ich konzentriere mich auf den Text und was ich aus ihm entnehmen kann; da ist es für mich irrelevant, was der Autor zu seinem Text meint oder nicht meint. Und auch als Person ist der Autor für mich sekundär; jegliche Interpretation und Bewertung sollte sich aus dem Text heraus ergeben und nicht auf den Autor bezogen sein.
Meine Herangehensweise innerhalb des Komitees ist also stark von meinen Berufen – Lektor und Literaturwissenschaftler – geprägt.
Online bin ich über verschiedene Plattformen erreichbar. Auf Instagram habe ich einen Privataccount: @vanessa_marie.starker und einen Lektoratsaccount, den ich zusammen mit einem Kollegen betreibe: @starker_lektorat_porschen.
Außerdem habe ich ebenfalls mit dem Kollegen eine Website für das Lektorat: www.starker-lektorat-porschen.de und bin auf der Website des Nachwuchskollegs Texte. Zeichen. Medien der Universität Erfurt zu finden.
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