Das DSFP–Komitee: Svenja Grove

Mein Name ist Svenja Grove, ich bin 52 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in der Nähe von Koblenz.
Aufgewachsen bin ich in Oldenburg in Niedersachsen. Meine Mutter ist auch eine Leseratte und hat mich früh mit in ihre Bibliothek genommen, wo ich mich durch die Jugendliteratur gelesen habe. Abenteuergeschichten haben mich schon damals fasziniert und ich verschlang »Die drei ???«, Karl May und die Abenteuer von Mark Brandis. Komischerweise habe ich das Regal mit den Perry Rhodan Silberbänden, das direkt unter dem mit den drei ??? stand, ausgelassen und habe die Faszination des Perryversums erst vor ein paar Jahren für mich entdeckt.
Soweit ich mich erinnern kann, war das erste SF Buch, das ich gelesen habe »Nach dem großen Feuer« von Wolfgang Hohlbein. Die Abenteuer von »Momo« und »Die unendliche Geschichte« von Michael Ende haben mich dann für die Phantastik gewonnen.
In meiner Jugend habe ich gerne Stephen King und Dean Koontz, gelesen, was sicher meine
Lesevorlieben bis heute geprägt hat. Ab der Oberstufe bin ich auf gleichgesinnte Freunde getroffen, die meinen Lesehorizont in Bezug auf phantastische Lektüre deutlich erweitert haben.
Nachdem ich einige Zeit eher Thriller und Krimis gelesen habe, bin ich gerade in den letzten
Jahren wieder verstärkt zur Phantastik zurückgekommen. Insbesondere die deutschsprachige SF liegt mir am Herzen, da sie in meinen Augen völlig unterschätzt und in den Buchhandlungen unterrepräsentiert ist.
Meistens lese ich mehrere Bücher gleichzeitig. Ein echtes Buch, das ich im Lesesessel in der
Hand halten kann und ein anderes Buch auf dem eBook Reader. Dabei ist es nur wichtig, dass die Geschichten sich stark unterscheiden bzw. aus verschiedenen Genres kommen. Gelegentlich kommt auch noch ein Hörbuch dazu.
Seitdem ich im Komitee bin, habe ich angefangen auch Kurzgeschichten zu lesen, ein Format, dem ich bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe.
Ich bin über die Sondersendung des Podcasts »Radio Freies Ertrus« auf das Komitee des DSFP aufmerksam geworden und freue mich sehr, dass ich meine Lesezeit dort sinnvoll einbringen kann.
Wichtig ist mir vor allem die Geschichte an sich, die möglichst spannend sein sollte mit
lebendigen Figuren und einem komplexen Weltenbau. Wenn dann noch Sprache und Originalität stimmen, ist das Buch für mich schon ein Kandidat für den Deutschen Science–Fiction–Preis.
Wenn ich nicht gerade lese, arbeite ich als Dermatologin in meiner eigenen Praxis oder bin mit meiner Familie mit dem Wohnwagen unterwegs.