Das DSFP–Komitee: Andreas Nordiek

In meinem Pass steht: Andreas Josef Nordiek (wobei der zweite Vorname ja keinen so wirklich interessiert). Geboren bin ich im November 1967.
Zur SF gekommen bin ich schon in der Grundschule. Damals habe ich die ersten SF-Jugendbücher aus dem Schneider-Verlag gelesen. Anschließend habe ich die nahegelegene katholische Kirchenbücherei nach SF-Titeln durchforstet, und im jugendlichen Alter bin ich unweigerlich auf Perry Rhodan gestoßen. Dieser Serie habe ich meinem Einstieg ins Fandom und in die Welt der SF zu verdanken.
Ich lese überwiegend SF, wobei ich hier keine besondere Spielart bevorzuge. Dank meines umfangreichen Bücherstapels kann ich je nach Lust und Laune zwischen den Subgenres wechseln. Ebenfalls habe ich über Jahre hinweg intensiv Horrorromane und -Kurzgeschichten gelesen. Mit den Horror-Heftchen bin ich nie so richtig warm geworden. Ergo liegen noch hunderte von Horrorbüchern bei mir zu Hause rum. Hin und wieder lese ich auch Werke außerhalb der SF bzw. Werke, die nur über einen sehr geringen Anteil an phantastischen Elementen verfügen. Bleibend in Erinnerung sind mir hier die Romane zum »Friedhof der vergessenen Bücher« von Carlos Ruiz Zafón.
Im Laufe meines Lebens war ich in diversen SF-Clubs Mitglied und auch im Vorstand tätig. Im SFCD war ich Mitglied, und über diese Mitgliedschaft bin ich ins DSFPKomitee gelangt. Damals noch zu Zeiten, als man sich dicke Packen Papier hin und her geschickt hat. Den Vorsitz vom DSFPKomitee hatte ich ebenfalls schon einmal inne, was aber Jahre zurückliegt. Im Komitee selbst bin ich seit über 20 Jahren aktiv. Wann ich genau mit der Komitee- Arbeit begonnen habe, kann ich gar nicht mehr nachvollziehen. Irgendwo in den Tiefen meines Hauses oder in den Annalen des SFCD dürften diese Infos noch vorzufinden sein.
Im DSFP-Komitee bin ich tätig, da mich einfach die Vielfalt der deutschsprachigen SF-Literatur reizt. Zudem bin ich ein Gewohnheitsmensch und engagiere mich gerne. So kann ich meine Vorliebe zur SFLiteratur mit dem Engagement beim DSFP verbinden.
Für den DSFP konzentriere ich mich vorwiegend auf die Kurzgeschichten und Romane, die von anderen Lesern empfohlen werden. Hierfür recherchiere ich in den noch erscheinenden Phantastikmagazinen wie auch in Internetforen und Websites. Ich verfüge einfach nicht über die Zeit, um mich durch alle Kurzgeschichten und Romane eines Jahrgangs durchzulesen. Diesen Anspruch sollte man bei einer Mitarbeit im Komitee nicht an sich stellen, da in jedem Jahr hunderte Kurzgeschichten und eine dreistellige Zahl von Romanen zu berücksichtigen sind. Zudem interessieren mich auch Werke außerhalb der deutschsprachigen SF-Szene, was natürlich ebenfalls Zeit bindet.
Wenn mich ein Roman in seinen Bann zieht oder eine Kurzgeschichte mir längere Zeit im Gedächtnis bleibt, dann haben diese bei mir etwas ausgelöst und kommen für eine Nominierung grundsätzlich in Frage. Die aus meiner Sicht für eine Nominierung in Frage kommenden Geschichten müssen sich im Hinblick auf Sprache/Stil, Weltenbau, stimmige und fesselnde Handlung und von den Ideen her von anderen Geschichte abheben. Zumeist landen dabei auf meiner persönlichen Nominierungsliste mehr Romane und Kurzgeschichten, als ich dann nominieren darf. Dann heißt es auszuwählen.
Die Möglichkeiten von Social Media nutze ich gar nicht.