Das DSFP-Komitee: Ralf Bayer (aka Elffriend)

Stammdaten:
  • Geboren: Juni 1962
  • Familie: verheiratet, drei erwachsene Kinder
  • Beruf: IT Architekt
  • Interessen: Phantastik, Musik (Chor, Klarinette), Wissenschaft und Technik
  • Erstkontakt mit SF:
    • (geschrieben/gezeichnet): »Perry Rhodan im Bild«
    • (Fernsehen): »Invasion von der Wega«
Als Kind der Apollo–Zeit hat mich der Weltraum und dessen unendliche Weiten früh beeindruckt – trotz unmöglicher Sendezeit erinnere ich mich an die erste Mondlandung. Nach Perry Rhodan im Bild habe ich das Übliche gelesen, was so, vor allem in der örtlichen Bibliothek, verfügbar war: die Schneider–Bücher (»Raumschiff Monitor« etc), Mark Brandis, und die Klassiker wie Asimov/Clarke/Heinlein und viel frühe SF aus der Zwischenkriegszeit (Dominik, Freder van Holk etc).
Dass es auch noch andere Verrückte gibt, die diese Literatur lesen und diese Filme und Fernsehserien anschauen, hätte mir bei logischem Nachdenken eigentlich gleich klar sein müssen (sonst würde sich das Schreiben und Veröffentlichen ja nicht lohnen). Das organisierte Fandom hat mich aber erst gefunden, nachdem mich meine Tochter auf unsere erste Ringcon im Jahre 2012 geschleppt hatte und wir dort auf andere Veranstaltungen wie den Buchmessecon und auf Stammtische aufmerksam gemacht wurden. Daraus folgte dann die Mitgliedschaft in SFCD, PRFZ und DTG.
Ich lese keineswegs ausschließlich deutschsprachige Science Fiction: mir kommt alles in die Hand bzw. auf den eReader, was Phantastik und gut geschrieben ist, es darf also auch sehr gerne Fantasy sein, Horror–Elemente schaden auch nicht. Und auch ein historischer Roman mit magischen Elementen ist mir recht.
Ich achte darauf, dass mich die Lektüre nicht langweilt. Die x–te Geschichte mit ausgerasteter KI, die Probleme behandelt, die schon in den 60er Jahren von visionären Autoren vorhergesehen wurden, lege ich dann auch mal zur Seite. Und das Pacing ist wichtig: ein Roman, der 300 Seiten nicht von der Stelle kommt, um dann die eigentliche Handlung in den letzten 50 Seiten abzuspulen, ist auch nichts für mich.
Von der Form her liebe ich alles von der Kurzgeschichte bis zur Endlosserie (ja, ich lese immer noch den guten alten Perry, wobei ich dort um einige Zeit zurück hänge), bei Ziegelstein–Romanen bin ich aber etwas vorsichtig, was ich auf meinen zu–lesen–Stapel packe.
Im DSFP–Komitee bin ich seit Mitte 2024 aktiv, d.h. ich bin in der interessanten Zeit eingestiegen, in der wir in kürzerer Zeit als üblich zweimal den Preis verliehen haben.